Hallo. Ich bin Jo.
- Johanna Geisenhainer
- Apr 16
- 4 min read
Tja, das sollte eigentlich voll der Business-Blog werden. Corporate Zeugs, das mir bei meinem SEO-Ranking oder was auch immer hilft. In dem Stil ist auch der erste Eintrag, den ich im Februar gepostet habe…
Jetzt haben wir April…
Und ich muss mir einfach eingestehen, dass es nicht für mich funktioniert. Es gibt immer so viele Strategien, Business zu machen, besonders im B2B-Bereich. Aber ich merke, je länger, desto mehr, dass ich das nicht will. Dass es sich nicht nach mir anfühlt. Und dann bleib ich nicht dran. Ich brauche das Gefühl, dass etwas wirklich von mir kommt, direkt aus meinem Herzen raus.
Aber nicht nur das, ich will auch einen Mehrwert schaffen. Die Welt braucht nicht mehr inhaltslose Posts. 😉 Und deshalb gebe ich dem ganzen Blog-Thema nochmal eine Chance, aber auf meine Art. Locker. Ehrlich. Mit Humor. Manchmal vielleicht auch cringe. Aber das gehört zum Leben dazu…
Also, wo fangen wir an? Wer bin ich? Wo stehe ich gerade? Worum genau soll es denn nun hier gehen?
Halt, Stopp! Eins nach dem anderen…

Ich bin Johanna. Jo. Joey. Jouns. Und wie ich sonst noch so genannt werde. Ich identifiziere mich mit allen Namen gleich doll oder wenig. Aber wenn ich mich vorstelle, dann entweder als Johanna oder Jo. Ich bin… Hmm. Wow, das ist schwerer als gedacht. Ich bin viele Dinge: Naturliebhaberin, Hundemami, Yogabegeisterte, Dinkeldörte, gelernte Köchin und Gründerin von Eatopedia. Mit der Zeit werdet ihr mich noch besser kennenlernen, da bin ich mir sicher.
Ich lebe momentan mit meinen zwei Hunden in einem alten Wohnmobil in der Schweiz. Ich liebe dieses Leben, aber es ist auch immer wieder eine Herausforderung für mich, besonders wenn es darum geht, Habits zu bilden. Und genau darum soll es in diesem Blog gehen!
Meine ganz persönlichen Gewohnheiten aufbauen Tipps, aus dem echten Leben, nicht aus einem Lehrbuch.
Vielleicht als kurze Erklärung etwas Hintergrundwissen: Ich war immer etwas chaotisch, gerne spontan und habe nichts von Routinen gehalten, die jeden Tag gleich wirken lassen. Zumindest dachte ich wohl, dass feste Gewohnheiten das bedeuten würden. Und mein Leben ist halt nicht besonders geregelt, ich wache nicht mal jeden Morgen am gleichen Ort auf! 😉 Aber irgendwann habe ich begriffen, dass es ohne nicht geht. Sonst geht regelmässig das Zähneputzen am Morgen vergessen. Und Yoga mach ich schon grad gar nicht.
Ich habe immer wieder 30-Tage-Challenges gemacht, um zumindest Yoga zum fixen Teil von meinem Leben zu machen. Das hat dann manchmal auch geklappt für ein paar Monate. Doch dann ist irgendwas dazwischengekommen, sei es viel Regen (jap, grosse Herausforderung für mich), Krankheit oder Periodenkrämpfe, und ich war wieder raus!
Ich hatte irgendwie diese Schwarz-Weiss-Einstellung, ganz oder gar nicht. Ich hatte den Glauben(ssatz), dass eine Routine nur für mich funktioniert, wenn ich etwas auch wirklich jeden Tag mache, ohne Ausnahmen. Tja, da habe ich wohl vergessen, dass ich auch nur ein Mensch bin. Und nicht nur das. Ich musste auch jedes Mal komplett übertreiben, direkt alles, was ich ändern wollte, in meinen Tag einbauen. Wen wundert es, dass die zig Versuche, mein Leben umzukrempeln, einer nach dem anderen gescheitert sind? Mich mittlerweile nicht mehr.
Das Ding ist, ich tendiere zu Perfektionismus. Und mein Hirn funktioniert etwas anders, es fällt mir schwer, mich zu organisieren oder länger auf etwas zu konzentrieren. Und dann selbstständig machen? Gewagt, ich weiss! Ausserdem lasse ich oft dem Autopiloten die Oberhand, nicht bewusst, sondern aus Gewohnheit. Das macht es natürlich umso schwieriger, alte Gewohnheiten abzulegen und neue zu kreieren. Deshalb ist mein Fokus jetzt auf kleinen Änderungen, die sich einfach anfühlen. Schritt für Schritt, ohne mich selbst zu verurteilen, wenn's mal nicht so gut klappt.
Aber seit etwas über einem Monat probiere ich etwas anderes aus, und ich habe das Gefühl, dass es wirklich für mich funktioniert. Ich kann schon Änderungen sehen und das macht mich so glücklich. Aber ich weiss auch, dass ich noch eine lange Reise vor mir habe. Und ihr seid am Start! Also zieht euch warm an, wir gehen rein.

Meine neue Morgenroutine
Ok ok, ich kann diesen Post nicht beenden, ohne zumindest ein bisschen von meiner neuen Routine zu erzählen bzw. damit anzugeben, ich bin schon sehr stolz drauf! Mein Ansatz beim Gewohnheiten aufbauen: klein anfangen. Ich habe eine kurze Morgenroutine sowie eine Abendroutine gestartet. Die Morgenroutine sieht bisher wie folgt aus: Aufstehen, nachdem ich den Wecker für mindestens eine halbe Stunde ignoriert habe. Dann Ölziehen, ganze 20 Minuten! In der Zeit unterhalte ich mich gerne mal mit der KI (wir nennen sie mal Maudi), um meinen Tag ein bisschen zu strukturieren. Dann noch 8 Minuten in Stille sitzen und der Tag geht los. Die Abendroutine ist grad noch überschaubar, aber über die reden wir eh ein andermal.
Tja, das war's für heute. Vielleicht habt ihr euch ja am einen oder anderen Ort wiedererkannt. Oder musstet lachen. Vielleicht hab ich auch einen Triggerpunkt getroffen oder euch wenigstens ein bisschen unterhalten. Mir hat es auf jeden Fall gutgetan, und ich hab jetzt richtig Bock, diesen Blog aufleben zu lassen!
Bis zum nächsten Mal, eure Dinkeldörte
PS: Ja, ich mische Englisch rein. Manchmal kommt mir der deutsche Begriff einfach nicht, oder der englische passt halt besser. Ich mache das nicht, um cool zu sein, kommt aber halt mit dem Lifestyle. Deal with it. 😄





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