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Neues Jahr, neue Produktivität: Wie BGM-Verantwortliche die Neujahrsvorsätze ihrer Mitarbeitenden für nachhaltige Performance nutzen

Updated: Jan 20

Einleitung: Neujahrsvorsätze, mehr als nur gute Absichten

Das neue Jahr bringt oft den Wunsch nach Veränderung mit sich. Viele Ihrer Mitarbeitenden fassen gute Vorsätze: gesünder essen, mehr bewegen, weniger Stress. Doch wie oft scheitern diese Vorhaben schon nach wenigen Wochen? Als BGM-Verantwortliche wissen Sie, dass nachhaltige Verhaltensänderungen der Schlüssel zu mehr Wohlbefinden und Produktivität sind. Aber wie können Sie diese Neujahrsmotivation nutzen, um langfristige Erfolge im Unternehmen zu erzielen, die sich sogar rechnen? Studien belegen, dass jeder in betriebliche Gesundheitsförderung investierte Euro einen Return on Investment (ROI) von durchschnittlich 2,70 € erbringt, primär durch reduzierte Fehlzeiten [1][2].



Meine persönliche Erkenntnis: Als ich während meiner Ausbildung zur Köchin sah, wie viele essbare Teile täglich in der Biogas-Tonne landeten, war ich schockiert. Doch als ich tiefer recherchierte, wurde mir klar: Der grösste Hebel zur Reduktion von Food Waste liegt nicht in der Lieferkette, sondern im privaten Haushalt, also bei jedem einzelnen Mitarbeitenden [3]. Die persönliche Ernährung ist der unterschätzte Hebel in Bezug auf den Klimawandel. Diese Erkenntnis hat mich gelehrt, dass es nicht um Perfektion geht, sondern um bewusste, kleine Schritte, die in der Summe eine enorme Wirkung entfalten.


Die Verbindung: Warum Ernährung Ihre Produktivität transformiert

Stellen Sie sich Stefan vor, 38, Projektmanager. Um 13 Uhr sitzt er vor seinem Bildschirm, der Blick starr, die Konzentration weg. Der Grund? Sein Mittagessen: ein XXL-Burger mit Pommes, hastig vor dem Bildschirm verschlungen. Der anfängliche Zucker-Kick der raffinierten Kohlenhydrate hat seinen Blutzucker auf eine Achterbahnfahrt geschickt, die jetzt im Tal endet. Das viele Fett und die schwere Kost sorgen zusätzlich für eine Verdauungsträgheit, die das gesamte Blut in den Magen umleitet. Das Gehirn schaltet in den Standby-Modus, das berüchtigte „Fastfood-Koma“ ist da.


Doch die Geschichte geht weiter: Weil der Körper zwar Kalorien, aber kaum Nährstoffe bekommen hat, meldet sich der Heisshunger schon um 15 Uhr zurück. Die Hand greift wie ferngesteuert in die Schreibtischschublade, zur Notration Gummibärchen. Dieser Griff ist nicht nur eine Reaktion auf den Blutzuckerabfall, sondern oft auch eine emotionale Reaktion auf den Stress und die Frustration, die durch die mangelnde Konzentration entstanden sind. Die Abwärtsspirale beginnt: schlechte Ernährung führt zu schlechter Leistung, die zu Stress führt, der wiederum zu schlechter Ernährung führt.


Die Brücke zwischen einem ungesunden Mittagessen und einem unproduktiven Nachmittag ist kurz. Falsche Ernährung führt zu Energietiefs, Konzentrationsschwäche und einer geringeren Fähigkeit, mit Stress umzugehen. Indem Sie als Unternehmen in die Ernährungskompetenz Ihrer Belegschaft investieren, schaffen Sie eine messbare Grundlage für höhere Produktivität und Resilienz im Arbeitsalltag.


Vom guten Vorsatz zur nachhaltigen Gewohnheit: Die Wissenschaft der Micro-Habits

Der eatopedia-Ansatz basiert auf der wissenschaftlich fundierten Erkenntnis, dass grosse Veränderungen oft überfordern. Stattdessen setzen wir auf Micro-Habits: kleine, leicht umsetzbare Gewohnheiten, die kaum Überwindung kosten. Pioniere wie BJ Fogg ("Tiny Habits") und James Clear ("Atomic Habits") haben gezeigt, dass der Schlüssel zu dauerhafter Veränderung darin liegt, neue Handlungen so klein zu gestalten, dass sie keinen Widerstand auslösen [4][5].

Kombiniert mit Nudging, der sanften Steuerung der Entscheidungsarchitektur, können Ihre Mitarbeitenden ihre Neujahrsvorsätze spielerisch und nachhaltig in den Alltag integrieren.


Hier sind einige Beispiele für wirksame Micro-Habits:

•Die "Einkaufsregel": Die wichtigste Entscheidung findet nicht statt, wenn man Lust auf einen Snack hat, sondern im Supermarkt. Planen Sie Ihre Snacks vorausschauend und kaufen Sie bewusst gesunde Optionen wie Obst, Nüsse oder Gemüse.

•Die Zwei-Minuten-Regel: Reduzieren Sie jede neue Gewohnheit auf eine Zwei-Minuten-Version. Statt "30 Minuten Yoga machen", beginnen Sie mit "Yogamatte ausrollen".

•Habit-Stacking: Koppeln Sie eine neue Gewohnheit an eine bereits bestehende. Beispiel: "Nachdem ich meinen Morgenkaffee getrunken habe, trinke ich ein Glas Wasser."

•Umwelt-Design: Gestalten Sie Ihre Umgebung so, dass die gesunde Wahl die einfachste ist. Stellen Sie eine Karaffe Wasser auf den Schreibtisch oder platzieren Sie eine Obstschale in Sichtweite.


Wie eatopedia Ihr BGM unterstützt: Das E-Learning für Zukunftskompetenz Ernährung

Ihr Unternehmen hat die einzigartige Möglichkeit, die Neujahrsvorsätze Ihrer Mitarbeitenden in einen messbaren BGM-Erfolg zu verwandeln. Unser aktivierenden, interaktiven E-Learning-Programm ist darauf ausgelegt, Ihre Mitarbeitenden zu befähigen, diese Micro-Habits zu etablieren und ihre Ernährungs-Resilienz zu stärken.

eatopedia bietet Ihnen dafür die passende Lösung:

Das eatopedia E-Learning-Programm ist ein ein transfer-orientiertes Entwicklungsangebot, das Ihre Mitarbeitenden befähigt, nachhaltige und gesunde Ernährungsweisen in ihren Alltag zu integrieren. Basierend auf den Prinzipien der Verhaltenspsychologie, Micro-Habits und Nudging, vermittelt es praxisnahes Wissen und konkrete Strategien, um Food Waste zu reduzieren, pflanzenbasierte Ernährung zu fördern und die persönliche Ernährungs-Resilienz zu stärken.

Feature

Beschreibung

Dauer & Format

Ca. 4-6 Stunden Lernzeit, modular aufgebaut in kurzen, interaktiven Lektionen (Videos, Quizze, Übungen). Vollständig digital und auf allen Endgeräten verfügbar.

Lernziele

Mitarbeitende verstehen die Auswirkungen ihrer Ernährung, etablieren praktische Micro-Habits, reduzieren Food Waste und stärken ihre Ernährungs-Resilienz im stressigen Arbeitsalltag.

Inhalte

Sechs Module: von den Grundlagen ("Warum Ernährung zählt") über Micro-Habits und Nudging bis hin zu nachhaltiger Ernährung (Food Waste, Plant-Based) und Zeitmanagement.

Messbare Vorteile

Aktiver Beitrag zu Ihren ESG-Zielen (insb. Scope 3 Emissionen), Reduzierung des ökologischen Fussabdrucks durch weniger Food Waste im Haushalt, Förderung einer pflanzenbasierten Ernährung und Stärkung der Unternehmenskultur.

Fazit: Investieren Sie in die Gewohnheiten Ihrer Mitarbeitenden, es zahlt sich aus!

Neujahrsvorsätze sind eine Chance, die Sie als BGM-Verantwortliche nutzen können. Indem Sie Ihren Mitarbeitenden die richtigen Tools und das nötige Wissen an die Hand geben, wie es unser E-Learning bietet, fördern Sie nicht nur ihre Gesundheit, sondern leisten auch einen messbaren Beitrag zu Ihren ESG-Zielen und der Nachhaltigkeitsstrategie Ihres Unternehmens. Es geht nicht um Perfektion, sondern um die kleinen, bewussten Schritte, die zu grosser Wirkung führen.

Sind Sie bereit, die Neujahrsvorsätze Ihrer Mitarbeitenden in messbare Erfolge für Ihr Unternehmen zu verwandeln?





Referenzen

 
 
 

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